Frost auf der Grinde
© Gottlieb Schalberger
Frost auf der Grinde
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Grinde ist die Bezeichnung für die fast baumfreien Feuchtheiden auf den abgeflachten Buntsandstein-Höhenrücken des Nordschwarzwaldes. Ihre größte Ausdehnung hatten die Grinden zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie erstreckten sich vom Kniebis bei Freudenstadt im Süden bis auf die Höhen bei Dobel im Norden. Heute beschränken sich die Grindenflächen auf die höchsten Lagen des Nordschwarzwaldes um Hornisgrinde, Schliffkopf und Kniebis (900 bis 1163 m ü. NHN). Sie umfassen noch eine Fläche von ca. 180 ha. Durch Pflegemaßnahmen und durch gezielte Beweidung mit robusten Rinderrassen (Hinterwälder), Ziegen und Schafen sollen die verbliebenen Grinden wegen ihres großen ökologischen Wertes und wegen ihrer landschaftsprägenden Bedeutung erhalten werden. Sie stehen großflächig unter Naturschutz.

Die Grinden sind hauptsächlich durch menschlichen Einfluss entstanden. Durch das Bevölkerungswachstum reichten im 14. Jahrhundert die Flächen zur Viehhaltung in den Tälern des Schwarzwaldes nicht mehr aus. Aus diesem Grund wurden Rinder und Ziegen zum Weiden auf die ebenen Hochflächen mit ihrem lockeren Baumbestand getrieben. Das sogenannte Weidbrennen am Ende des Weidejahres diente dazu, den Baumwuchs zu unterbinden, das Graswachstum zu fördern und die Weideflächen zu vergrößern. Durch die Nutzung der Hochflächen als Weiden konnten die hausnahen Wiesen für die Heugewinnung reserviert bleiben. Die Überweidung der Hochflächen bereits im 16. Jahrhundert führte zu einem Nährstoffverlust und zur Bodenverdichtung. Auf Grund der hohen Niederschläge von bis zu 2.200 mm/Jahr waren Vernässung und Moorbildung die Folgen. Diese Prozesse führten zum Entstehen der Grinden. (Aus Wikipedia)
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Aufgenommen: 2018-01-14
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Technik:
Brennweite 21mm, entsprechend 31mm Kleinbild
10/2000 Sekunden, F/8, ISO 100
NIKON D7200
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