Neugierig oder risikofreudig ?
© Günther Hammer
Neugierig oder risikofreudig ?
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Nachdem ich einige Tage bei den Rehen oder Wildschweinen wenig Glück hatte (es sind wohl in diesen Zetiten zu viele Leute in der freien Natur), setzte ich mich früh morgens vor Sonnenaufgang hoffnungsfroh an eine andere Stelle in einem "meiner" Gebiete (allein dürfen wir in diesen Krisenzeiten hier ja raus - sogar zu zweit oder mit der gesamten Großfamilie ;-)). Es ist immer wieder unbeschreiblich schön, wie die Sonnenstrahlen milchig und zart langsam über die mit Morgentau befeuchtete Wiese gleiten und einen immer größeren Bereich erhellen. Es ist, kurz nach Sonnenaufgang, die kälteste Zeit des Tages. Die Farben ändern sich minütlich. Dann weiß ich jedes Mal neu, warum ich so früh aufgestanden bin. Ich saß angelehnt mit einem kleinen Tarnschaal über dem Kopf an einen fest gepressten, in Folie "eingeschweißten" Heuballen, als plötzlich in 10 Meter Entfernung die Blätter eines jungen Baumes zu wackeln begannen. Ein Vogel, die schon zu zwitschern begannen, konnte es nicht sein, die Bewegungen der Zweige waren zu ausladend. Also nahm ich die Kamera hoch und wartete gespannt. Eigentlich zu dunkel für gute Bilder (1/125 Sek). Mehr Iso wollte ich nicht, weil ich nicht damit rechnete, dass hier "neben mir" ein Reh austritt. Ich hatte vermutet, wenn dann drüben auf der anderen Seite in der Sonne, um sich an diesem noch immer kalten Morgen zu wärmen. Irgendwie schien der Rehbock, der da aus dem Unterholz neben einer S-Bahnlinie heraus kam noch etwas verschlafen zu wirken, als er so an mir vorbei zog. Mittlerweile musste ich mein 400er Zomm etwas einfahren, um ihn ganz ins Bild zu bekommen. Er schien mich nicht zu sehen, als er sich plötzlich zu mir umdrehte und mich neugierig anschaute. Vielleicht sah ich aus wie in zweiter Heuballen (gewichtstechnisch könnte man es meinen ;-)) oder er war so risikofreudig, dass er aus ca. 6 m Entfernung nicht davon sprang. Nein er hielt sich eine ganze Weile noch vor den beiden Heuballen auf und wog seinen Kopf und Körper immer wieder hin und her (war wohl irgendwie doch etwas aufgeregt). Erst nach gefühlten 15 Minuten (waren vielleicht 2), trollte er sich langsam so zur Seite, dass ich ihn, nun hinter dem Ballen sitzend, nicht mehr sehen konnte. In der Annahme, dass noch weitere Rehe aus dem Unterholz kommen könnten, blieb ich still sitzen und wartete. Kurze Zeit später kam der Bock wieder zurück, er wollte noch einmal nach mir schauen und versuchte heraus zu finden, was ich bin. Zum Glück (oder auch nicht) hat er nicht an mir geschleckt. Ich habe noch viele Bilder von diesem wunderschönen Erlebnis geschossen (ob ich ein paar davon noch einstelen soll ?).
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und bleibt gesund.
LG
Günther
Autor: ©
Eingestellt:
Aufgenommen: 2020-04-04
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 447.8 kB, 1361 x 1000 Pixel.
Technik:
SONY ILCE-7M3, 247mm (entsprechend 247mm Kleinbild)
1/125 Sek., f/5.6, ISO 1250
Automatischer Weißabgleich
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