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Großer Feuerfalter (Lycaena dispar)
© gelöschter Benutzer #98147
Großer Feuerfalter (Lycaena dispar)
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/38/191944/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/38/191944/image.jpg
Lange Zeit hatte ich im August als diese Aufnahme entstand gezögert ob ich sie zeigen soll.
Einerseits ist dieser Falter hier im Forum soweit ich richtig gesehen habe noch nicht vertreten, andererseits hat mich die Qualität nicht so richtig überzeugt. Ich habe jetzt das Original nochmals neu überarbeitet.

Wissenswertes: Beim größten europäischen Feuerfalter sind die Weibchen deutlich größer als die Männchen. Er tritt in mehreren Rassen auf. Die Weibchen der englischen Rasse (L. dispar dispar) erreichten dabei Spannweiten von etwa 50 mm. Diese bei Sammlern sehr begehrte Unterart wurde aber bereits vor etwa 150 Jahren durch Trockenlegung ihrer Lebensräume ausgerottet.

Die in Holland fliegende Rasse (L. dispar batava) steht ihr in der Größe kaum nach. Sie unterscheidet sich von der weiter im Binnenland vorkommenden Rasse (L. dispar rutila) außerdem durch ihre ausgedehntere und kräftigere Orangefärbung, insbesondere beim Weibchen. Zudem fliegt batava in nur einer Generation im Jahr, während rutila im Allgemeinen 2 Generationen ausbildet. Dabei sind die Falter der 2. Generation meist viel zahlreicher, zugleich aber auch kleiner als die der ersten.

Das Weibchen legt die Eier einzeln oder in kleinen Gruppen neben der Mittelrippe auf der Blattoberseite der Futterpflanze ab. Die Raupen fressen von der Blattunterseite aus und sitzen hier in Ruhepausen dicht neben der Mittelrippe. Die aus den Eiern der 2. Faltergeneration geschlüpften Raupen überwintern halbwüchsig an einem Blatt und verpuppen sich im nächsten Frühjahr. Während der Winterruhe können sie eine mehrwöchige Überflutung ihres Lebensraums unbeschadet überstehen. Die Verpuppung erfolgt meist am unteren Stängelabschnitt der Futterpflanze. Die hell gelbbraune Gürtelpuppe ruht mit dem Kopf nach unten.

De Feuerfalter der zu der Gattung der Bläulinge zählt gönnte mir nur diese einzige Aufnahme. Obwohl ich die nächsten 3 Abende nochmals auf dieser Wiese war konnte ich ihn nicht mehr antreffen. Sein Vorkommen beschränkt sich nur auf die Feuchtwiesen in den Flussniederungen. Er ist fast überall stark zurückgegangen und daher in Mitteleuropa bedroht.

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Natur: Naturdokument ?
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Technik:
D200, Sigma 2.8 150 mm, f 6,3 , 1/125 sec., ISO 100, SVA, Stativ, Kabel.
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