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Kanaren-Reptilien
© Thorsten Stegmann
Kanaren-Reptilien
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... weiter "im Text"... [Fortsetzung meiner Kanaren-Serie mit einer Zusammenstellung].

Zwei weitere endemische (nur auf den Kanaren vorkommenden) Tierarten, denen ich auf meinem Kurztripp im November erstmals in meinem Leben begegnen durfte:

Die Kanareneidechse (Gallotia galloti) und der Nördliche Kanarenskink (Chalcides viridanus).

In "Leserichtung" ist auf Bild 1 bis 3 sowie 5 und 6 die Kanareneidechse zu sehen. Mir kam sie fast nicht wie eine Eidechse vor, eher wie ein "sehr kleiner Waran". In Bild 1 (oben links) ein Männchen - ein "Digger" - vor seiner selbst gegrabenen Erdhöhle, in die er sich bei Annäherung zurückzog. Faszinierend waren sie - und nicht gerade klein. (So etwa Größe ausgewachsene Smaragdeidechse).

Teilweise sind sie sehr scheu... aber nicht immer (!) - Es gibt Individuen (Bild 2 - oben rechts - ein Weibchen), die SEHR an Menschen gewöhnt sind. Wie zu sehen (das einzige KD in der Zusammenstellung) kann man sie an gewissen Stellen auf der Insel Teneriffa anfüttern. Sie sind an gewissen Stellen sogar SO zahm, dass sie auf die Hand kommen, wenn man ihnen Bananen reicht. Ungewöhnlich für mitteleuropäisch erfahrene Naturbeobachter sind sie Fruchtfresser und besonders intensiv duftende, fast faulige Früchte (wie diese überreife Banane) locken sie beizeiten an. Wir wussten darum und haben es an einem beliebten Aussichtspunkt ausprobiert - aber nicht mal ansatzweise mit einem derartigen Erfolg gerechnet... Die Bananen haben wir bewusst am ersten Urlaubstag für diesen Zweck gekauft und ungekühlt reifen lassen - als sie braun waren, am letzten Tag der Reise, wurden sie den Eidechsen kredenzt... an diesem Ort ein "unschlagbarer" Erfolg! SOFORT stürzten sich mehrere Exemplare auf die überreife Frucht, aber auch in ca. 5 Meter Entfernung kamen sofort diverse Tiere hervor - "züngelten" und nahmen die Frucht war - liefen darauf zu. Ein tolles Erlebnis!

Bild 3 (Mitte links) zeigt ein Weibchen der Kanareneidechse in einem Kaktus-Bestand (sorry wegen der deplazierten Stacheln). Sie hat gerade an anderen Früchten (denen einer Opuntie = Kaktusfeigen) gelabt. Die Farbstoffe der Frucht hinterließen Spuren an ihrem Maul/Kopf in roter Farbe.

Unten (Bild 5 und 6) zeigt nochmals Männchen der Kanareneidechse. Sie kommt weltweit lediglich auf Teneriffa und La Palma vor - ist aber sehr häufig. Und selbst in diesem engen Verbreitungsgebiet gibt es verschiedene Unterarten. 3 Auf Teneriffa und eine auf La Palma. Bild 6 zwigt ein prächtiges Männchen der Unterart Gallotia galloti eisentrauti. V.a. die Männchen unterscheiden sich in der Färbung. Andere Inseln der Kanaren haben andere, ähnliche Arten - und auch auf Teneriffa gibt es eine weitere - jene (eine "Riesenform") zu finden ist aber sehr schwierig und gelang uns nicht.

Bild 4 (Mitte rechts) ist eine andere Reptilienart, der Nördliche Kanarenskink, dieser kommt weltweit sogar NUR auf Teneriffa vor - leider erlaubte das einzige gesehene Exemplar mir nur einen "Nasenanblick" aus seinem Versteck, digiskope als Foto festzuhalten - aber immerhin! :-) Gesehen und "festgehalten", ist gesehen und "festgehalten". :-)

Zur Kanareneidechse noch angemerkt: Sie ist, unter Eidechsen ungewöhnlich, sehr stimmfreudig und gibt in der Dunkelheit gerne "Laut". Die langezogenen Töne sollen an das Weinen eines Neugeborenen erinnern - vielleicht dienen diese Laute dem Zweck, das Versteck in der Dunkelheit gegen Artgenossen zu verteidigen - weiß man aber wohl nicht genau... Zudem (und damit zurück zu Bild 2, oben rechts) sind sie zwar auf Teneriffa sehr häufig, überall vertreten und leicht zu sehen, ihre "Fruchtphilie" macht sie aber so Manchem auf der Insel nicht unbedingt zum Freund. Obstbauern mögen es (verständlicherweise?) nicht gerne, wenn viele von ihnen über deren Produkte (v.a. leicht erreichbare Tomaten und dgl.) herfallen. Nach wie vor werden Massen von ihnen daher durch Lockfallen und Gift in den Plantagen getötet. Der Bestand der Art scheint dennoch dadurch nicht gefährdet.

Hoffe die Zusammenstellung gefällt und Grüße,
Thorsten

PS: Überschärft, wie ich gerade feststellte - habe mich in der Nachbearbeitung selbst reingelegt... aber egal! ;-) - mache das jetzt nicht neu...

Autor: ©
Eingestellt:
Natur: Beeinflußte Natur ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 399.2 kB, 1000 x 957 Pixel.
Technik:
Verschieden - Digiskopien und "normale" Fotos - Bild 2 ist KD (angefüttert), der Rest ND - Bild 5 (unten links) = der Zusammenstellung-Symmetrie geschuldet, gespiegelt.
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