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Dreizehenspecht - ND
© Thorsten Stegmann
Dreizehenspecht - ND
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--- Artportrait ---

[Ich kann mich mit dem deutschen Wort "Porträt" nicht anfreunden... ;-))]

Gewidmet dem "bekennenden Specht-Freund" Oliver Richter :-)

Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) hat, wie der Name schon sagt, nur drei Zehen an jedem Fuß. In Europa hat das sonst nur noch die Dreizehenmöwe, die in Deutschland nur auf Helgoland brütet.

Auch der Dreizehenspecht hat in Deutschland ein nur sehr begrenztes Verbreitungsgebiet. Sein Vorkommen ist eng an weitgehend naturnahe, subalpine Fichtenwälder gebunden und er kommt daher fast nur am Alpenrand Südbayerns vor. Angelegte Fichtenforste meidet er weitgehend. Aus Baden-Württemberg war er verschwunden, hat sich aber in jüngerer Zeit wieder im Schwarzwald angesiedelt. Die Bestände in BW nehmen weiter zu, sehr erfreulich!

Der Brutbestand Deutschlands liegt insgesamt bei ca. 700 bis 1.000 Brutpaare.

Weltweit ist der Dreizehenspecht ein häufiger Brutvogel der borealen Wälder rund um den Planeten (von Skandinavien quer durch Russland, über Alaska quer durch Nordamerika bis Neufundland). Die bei uns vorkommende Unterart (P. t. alpinus) ist ein Eiszeitrelikt. Mit dem zurückweichenden Eis seit der letzten Eiszeit sind sie immer weiter die Berge hoch... mit der Erwärmung den Fichten an ihren natürlichen Standorten folgend... Von der Gefiederzeichung unterscheidet sich diese Unterart erkennbar von den "nordischen Verwandten", u.a. ist Brust und Bauch deutlich stärker schwarz gezeichnet.

Er ist knapp buntspechtgroß, im Ggs. zu allen anderen heimischen Spechtarten (mit Ausnahme des Wendehalses (Jynx torquilla)) besitzt er keine roten Federn. Das Männchen des Dreizehenspechts zeichnet sich durch einen gelbe Scheitel aus. Das Weibchen besitzt dieses nicht.

Das Bild ist ein Dia vom 30. März 1999. Soweit ich mich erinnere, waren die Lichtverhältnisse... ich sage mal "bescheiden"... Es stammt vom Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen. Wie bei allen Spechten ist auch dort die beste Gelegenheit sie zu sehen, zu beobachten und ggf. zu fotografieren der Zeitraum Ende März bis Mitte April. Dann sind sie sehr ruffreudig, sie trommeln und sind voll in der Balz. So kann man sie leichter ausmachen --- Spechtzeit!

Der Dreizehenspecht ist gar nicht mal so scheu, wie man vermuten könnte. Das Bild entstand vom Wanderweg, aus der Hand mit 500mm. Wenn ich mich recht erinnere, war ich schon überrascht, dass es trotz (ich glaube) 30stel Sekunde zumindest als Beleg was wurde. Die anderen Dias habe ich entsorgt (alle stark verwackelt).

Auch sonst haben die Wanderwege um den Eibsee Ende März was zu bieten. Man kann (wie viele) die Wanderwege benutzen, ohne zu stören. Allerdings ist die "Wanderung" zu der Jahreszeit teilweise mit "Stapfen" durch kniehohen, schweren und schmelzenden Schnee verbunden und entsprechend anstrengend! Es lohnt sich aber... Auch den noch selteneren Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos) kann man entdecken. Er ist aber wesentlich scheuer und die "Belegaufnahmen" vom ihm werde ich Euch vorenthalten.... ;-)) VERSPROCHEN!... ;-))
Auch Sperlingskäuze (Glaucidium passerinum) balzen zu der Zeit dort - tagsüber. Sie sind aber ebenfalls nur schwer zu sehen. Man hört sie eher.

Allen, die sich bis ans Ende durchgelesen haben, ein Dank! :-) --> Ich wollte Euch nur einen "neuen" einheimischen Vogel vorstellen, als Artportrait!

Gruß, Thorsten

Autor: ©
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Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 177.0 kB, 850 x 567 Pixel.
Technik:
Nikon analog, 500mm, f7,2, (vermutlich) 30stel, frei Hand, Ausschnitt (ca. 50%)
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