Müde aber glücklich steigen wir um 4 Uhr morgens nach einer langen Mittsommernacht von einem der vielen Gipfel der Palogonitkette Hrúthálsar-Herðubreiðarfjöll. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgen für perfekte Abstiegsbedingungen auf den weiten Schneefeldern. Auf 1000 Meter Höhe ging die Sonne am Horizont gar nicht unter und tauchte die abweisende Wüstenlandschaft für Stunden in das zauberhafte Licht des Nordens. Wie klein der Mensch doch ist...
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„Ich glaube, dass, wenn wir auf die sich in der Natur selbst vorfindenden Kräfte Acht geben und versuchen, mit denselben und nicht gegen sie zu arbeiten, wir den sichersten und leichtesten Weg zum Pol finden werden.“ - Fridtjof Nansen: In Nacht und Eis - Ein ruhiges Jahresende wünsche ich Euch Jens PS: Nach langer Zeit ist nun auf meiner Homepage eine überarbeitete Galerie mit vielen neuen und seltenen Fotos der größten Wüste Europas online. Als Intro gibt es auch ein neues Video geschmückt mit
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"Jahrtausende fühlt man sich zurückversetzt, die kalte Öde gibt ein Bild von dem Chaos, ehe das Licht kam: die Erde war wüst und leer. Es war nicht immer so, wie wir es sehen, es wird auch nicht immer so bleiben, nur die Starrheit täuscht völlige Leblosigkeit vor. Die Zeit steht scheinbar still hier, aber wie das unsichtbar arbeitende Stundenrad im Uhrwerk, wandelt sich durch die Jahrzehnte langsam das Bild. Auch hier ist die vulkanische Tätigkeit noch nicht erloschen [...]. Das Schweigen d
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Wie in einer anderen Welt kamen wir uns vor als mit der Dämmerung das rötliche Licht der (aus unserer Perspektive nicht sichtbaren) Lavaflüsse die Beleuchtung übernahm. Ab Donnerstag seid ihr auch herzlich eingeladen eine kleine Fotoausstellung von Tore Straubhaar und mir im Nationalparkhaus Ilsetal anzuschauen: [Fotoausstellung] Island – Feuer, Eis & Abenteuer Viele Grüße Jens
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"Black Lava drifting down the mountainside. Black Lava, you can't fight!" - Black Lava - Sigurd Wongraven
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"Es ist ein Liebesdienst für ein Licht, wenn man es sich nicht nutzlos verzehren lässt." Gunnar Gunnarsson: Advent im Hochgebirge
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Wintereinbruch im Holuhraun Lavafeld, mitten im Nichts des Ódáðahraun. Ein Traum aus Eis und Lava...
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Island steht unter Spannung, was nicht nur im gut erschlossenen Þingvellir zu sehen ist sondern besonders eindrücklich in der nördlichen Riftzone. Zwischen den alten und neuen Laven der Ódáðahraun klaffen unzählige tektonische Risse und sorgen zeitweise für Entspannung. Nur Detailvegetation bedeckt hier das im Fluss erstarrte Gestein in einer Landschaft fernab jeglicher Zivilisationsspuren. Neben den Spalteneruptionen unter und vor allem vor dem Dyngjujökull entstand letzte Woche auch ein neues
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...liegt auf der anderen Seite des Vatnajökull. 97 Kilometer sind es bis zum Parkplatz der Lagune, Lichtjahre zum Trubel. Dort funkelt das kristallklare Eis im Sonnenschein, hier fliegt an Sonnentagen Staub durch die Luft. Dort treiben blaue Eisberge durchs Wasser, hier ist es unter Schutt und Asche begraben. Dort gibt es einen Kiosk, hier ist das Nichts. Verbunden nur durch das ewige Eis des Vatna...
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Útbruni, das Ausgebrannte. Ein riesiges wellenförmig verlaufendes Lavafeld im Herzen der Ódáðahraun. Die Trockenwüste wird im Winter zur Eiswüste. Die Weite ist unfassbar, die Berge auf der anderen Seite wirken vor Ort manchmal zum Greifen nahe. In Wahrheit beträgt die Distanz bis zur Götterburg etwa 35km purer Einöde. Nachdem wir nur langsam voran kamen und eine halbe Nacht gegen warme Sturmwinde das Zelt sicherten änderten wir aus Respekt vor den kommenden Tagen die Planung. Das eigentliche Zi
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" Jahrtausende fühlt man sich zurückversetzt, die kalte Öde gibt ein Bild von dem Chaos, ehe das Licht kam: die Erde war wüst und leer. Es war nicht immer so, wie wir es sehen, es wird auch nicht immer so bleiben, nur die Starrheit täuscht völlige Leblosigkeit vor. Die Zeit steht scheinbar still hier, aber wie das unsichtbar arbeitende Stundenrad im Uhrwerk, wandelt sich durch die Jahrzehnte langsam das Bild. Auch hier ist die vulkanische Tätigkeit noch nicht erloschen [...]. Das Schweigen
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Endzeitstimmung... Der Blick zurück ins Schwemmsandgebiet des riesigen Sanders nördlich von der Gletscherzunge Dyngjujökull (Teil des Vatna). Hier beginnt einer der mächtigsten Flüsse Islands seinen Lauf ins Nordmeer, die Jökulsá á Fjöllum, bekannt auch durch den Dettifoss. Die Fläche ist geprägt von einem starken Schmelzwassertagesgang, der auch über das Durchkommen für Wanderer und vor allem Geländewagen entscheidet. Die zahlreichen Wasseradern füllen sich mit steigender Sonneneinstrahlung lan
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Viti. Das Badewannenthermometer sagt 24°C. Kälter als erwartet, aber doch angenehm für ein entspannendes Bad. Beschwerlich, glitschig und nicht ungefährlich ist der Abstieg über Lehm, ein Schneefeld und teilweise in einem Bach. Das Gefühl in der Schwefelbrühe eines kleinen Explosionskraters zu dümpeln ist allerdings einmalig, der Geruch den man danach mit sich trägt auch. Aber Niemand konnte sich beschweren, denn nach Verlassen ausgetretener Pfade in Richtung Suðurskörð begegne ich erneut währe
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~ Hraun, Holtasóley & Herðubreið ~ "Die andere Welt ist verborgen durch die umringenden blinkenden Gletscher und bläulichen Bergzacken, durch die schwärzlichen Lavaströme und die graubraunen Sandwüsten. Dieser Teil Islands ist eine Welt für sich mit Sommerwonne und Wintersgrauen. Er ist sehr schön, überwältigend großartig und von unendlicher Weite. Wo ist seinesgleichen! Es sind nicht mehr viele, die noch davon zu erzählen wissen." (Jón Trausti: Heiðarbylið, 1908. Aus dem Isländisc
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Der Weg zur Askja im isländischen Hochland ist übersät mit Bims aus dem Vulkan Askja. Hier ergab sich eine besondere Lichtstimmung mit drohend schwarzen Wolken und der durchblickenden Sonne.
Eine der vielen Lavawüstenabschnitte im Islandischen Hochland. Diese Aufnahme entstand östlich der Askja.

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