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Welche Temperatur hat die Hölle?
© Benutzer 426288
Welche Temperatur hat die Hölle?
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Viti.

Das Badewannenthermometer sagt 24°C. Kälter als erwartet, aber doch angenehm für ein entspannendes Bad. Beschwerlich, glitschig und nicht ungefährlich ist der Abstieg über Lehm, ein Schneefeld und teilweise in einem Bach. Das Gefühl in der Schwefelbrühe eines kleinen Explosionskraters zu dümpeln ist allerdings einmalig, der Geruch den man danach mit sich trägt auch. Aber Niemand konnte sich beschweren, denn nach Verlassen ausgetretener Pfade in Richtung Suðurskörð begegne ich erneut während der nächsten zwei Tage keiner Seele.

Nur ein paar Meter weiter, getrennt von einem dünnen Felsriegel, liegt der Öskjuvatn. Eiskalt und mit 220m einer der tiefsten Seen Islands. Die vulkanischen Kräfte haben hier ein Paradies von Formen und Farben in Mitten der Lavawüste geschaffen. Das Geheimnis der Askja wird von Außen gut durch den umgebenden Gebirgswall der Dyngjufjöll geschützt. Bereits am zweiten Tag der Wanderung, im Heilagsdalur, konnte ich weit im Süden die unscheinbaren Bergwälle der Dyngjufjöll erkennen. Der erste Blick auf den ruhig liegenden See, nach einer Woche zu Fuß in der trockenen Lavawüste, bleibt unvergessen. Ein Traum ging in Erfüllung!

Ein andere Welt in der anderen Welt...

1875 gab es eine große plinianische Eruption bei der die Caldera anschließend, durch unterirdisch nach Norden in die Sveinagjá entweichende Magma, nach und nach zusammenbrach. Der massenweise produzierte Bimsstein ist heute noch allgegenwärtig. Diese vulkanische Eposide, das Askja-Feuer, dauerte mit diversen Rissbildungen und weiteren kleinen Ausbrüchen bis 1930. Eine beeindruckende Beschreibung dieser Vorgänge findet man in William Lord Watts Expeditionsbericht "Across the Vatna Jökull" von 1876. Auch der heutige "Badesee" war zu dieser Zeit nicht ganz so einladend:
"Upon looking into it, for a long time nothing could be seen but dense clouds of steam and loam which were rising from it with intermittent violence; but after a while a large portion of the margin slipped in, and stopping the steam for a few moments, enabled us to discern a black funnel-shaped pit tapering towards the bottom, from which huge volumes of steam were again begining to rise; then came a sudden burst of hot steam, loam, and stench, which again compelled us to make a precipitate retreat." (Zitat aus der Onlineversion auf Isafold.de)

Steinschlaggefahr besteht auch heute noch an den steilen Hängen der Caldera und des Viti. Beim Aufenthalt im kleinen Höllenkrater lösten sich von der senkrechten westlichen Kraterwand mehrfach Felsen und stürzten unter lautem Getöse in den See. Auch am Öskjuvatn hält die Stille oft nur wenige Minuten bis zur nächsten Felslawine.

Eine Urlandschaft in ständiger Veränderung...

Erdbebenschwärme kündigen weitere Aktivität an, die Frage ist nur: Wann?

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