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Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) beim Ausflug aus dem Tagschlafquartier, KD (da Lichtschranke)
© Marko König
Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) beim Ausflug aus dem Tagschlafquartier, KD (da Lichtschranke)
* ** *** **** Diashow
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Sie werden auch Handflatterer genannt, denn Ihre Flugorgane sind nichts anderes als umgebildete Hände. Besonders die Mittelhandknochen – also das was bei uns im wesentlichen die Handfläche bildet – sind extrem verlängert. Nur der Daumen ist sehr kurz ausgebildet und dient mit einer Kralle ausgestattet nach dem Landen zur Fortbewegung und zum Festhalten am Untergrund. Zwischen den Fingern, den Armen, dem Körper, den Beinen und den Schwanzwirbeln ist eine hauchdünne Flughaut aufgespannt, die mit vielen Sehnen, Bändern und Blutgefäßen durchzogen ist und von den Fledermäusen regelmäßig und intensiv gepflegt wird. Dazu befinden sich im Schnauzenbereich Drüsen, durch die die Tiere eine ölhaltige Flüssigkeit ausscheiden und die Flughaut einfetten. Bei dem abgebildeten Tier handelt es sich um eine Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) – eine typische Waldbewohnende Fledermausart, die ihre Sommerquartiere in der Regel in Baumhöhlen bezieht. Hier hat sie gewissermaßen als Ersatzquartier einen Nistkasten ausgewählt und ist in der späten Dämmerung gerade beim Ausfliegen.
Daten: Minolta X700; 2,8/35; Stativ; Blitze; Lichtschranke Da Fledermäuse zu den besonders geschützten Arten zählen, benötigt man insbesondere bei Aufnahmen in oder am Quartier eine Ausnahmegenehmigung.
Größe 176.4 kB 1000 x 670 Pixel.
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Bechsteinfledermäuse: