Ketildyngja
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Ketildyngja
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/177/886906/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/177/886906/image.jpg
Nach dem kurzen Ausflug in bekanntere Gebiete möchte ich auch ein paar Bilder aus eher "selten" besuchten Gegenden der Lavawüste Ódáðahraun im Nordosten Islands zeigen.

Das Bild entstand bereits am Ende der zweiten Nacht meiner Trekkingtour. Von Dimmu Borgir ging es entlang aufgeplatzter Krater zur interessanten Schlucht Seljahjallagil. Von dort zur leider neuerdings mit Zahlenschloss gesicherte Hütte Heilagsdalur und ein vergeblicher Versuch unter nachmittäglicher Sonne ein wenig Schlaf zu finden. Dort sah ich auch für die nächsten drei Etappen die letzten menschlichen Spuren und bog weglos in östlicher Richtung über abwechslungsreiche Lavafelder zum Schildvulkan Ketildyngja ab. Glücklicherweise lag noch viel Schnee was mir das unangenehme Schleppen von 9 Liter Wasser für mindestens drei Tage ersparte.

Ketildyngja (Ketill=Kessel, Dyngja=Schildvulkan) ist mit einer Höhe von 939m kein Riese und ragt auch nur wenige Hundert Meter in flachem Winkel aus der Lavawüste. Trotzdem ist das Gebiet geologisch sehr interessant und mit ausgedehnten Solfatarenfeldern noch immer sehr aktiv. Lava aus der Ketildyngja hat vor ein paar Tausend Jahren zur Entstehung eines touristisch etwas besser erschlossenen Gebietes beigetragen: Sie versperrte den Abfluss der Laxá und staute damit den Mývatn auf.

In lange vergangenen Zeiten war es dort nicht ganz so einsam da der in großen Mengen an der Oberfläche vorhandene Schwefel mühsam abgebaut wurde. Spuren des Abbaus habe ich allerdings keine mehr entdeckt. Auf dem Bild ist die Ketildyngja von der südlichen und hellsten Seite zu sehen. Auffällig unterscheidet sich die Farbgebung des Gesteins von der umgebenden Lavawüste und den anderen Bergen. Sprutzelnd und fauchend trat im Vordergrund heißer Dampf aus der Erde und wurde unmittelbar vom starken Westwind erfasst. In diesen warmen bzw. sehr heißen Umgebungen siedeln sich auch gerne Pflanzen an. Der Boden ist teilweise tückisch unterhöhlt oder extrem matschig, was nicht unbedingt mit bloßem Auge erkennbar ist...

LG
Jens
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